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Da sitze ich nun, habe jedem gesagt "Ich bin jetzt weg."
Die Lichter sind noch nicht alle ausgeknipst.
Aber die Musik wieder auf Zimmerlautstärke.
Die nackten Beine jucken ein bischen.
Das Rechte ist noch immer befallen - von was auch immer.
Ich sollte mir mit meinen Fingernägeln auch den Dreck unter ihnen wegschneiden.
Die vergangene Nacht fiel so viel leichter zum einschlafen.
Auch wenn ich stets ein bischen halb wartend war.
Wartend auf Gedichte an mich.
Gedichte an mich von einem fremden Mann,
aus einer fremden Stadt,
für einen fremden Moment.
In dem man nur an die Sonne und den Mond denkt.
Die Sonne und der Mond.

Heute mittag blinkte etwas.
Da schlich sich mein Held in mein Fenster.
Lenkte mich vom lernen ab.
Und oh, wie war ich froh.
Denn eigentlich sollte ich so noch garnichts von ihm hören können.
Dem verflossenem geht es scheinbar gut.
"Kein Zurück" steht ja auch auf seinem Weg.
Welchen er wohl nun geht?
Die Schokolade wird immer teurer und der Arsch immer dicker.
Morgen kommt der Nikolaus.

Ich war schon immer in ihn verliebt.
Zwilling da draussen.
Alien unter Sternen.

Denn wir können die Zeit zurück drehen.
Denn wir können die Zeit still stehen.

Und ein bischen Angst hab ich ja schon.
Aber die verliert sich schnell im selbst.
Es gibt nichts zu verlieren ausser sie.
Sie und die Dämonen.
Habe meinen Wahnsinn zurück.
Und bleibe wach bis ich erschöpft in den Schlaf falle.
Doch jetzt drehe ich mich einfach weg....schreibe mit den Händen weiter...
und male mir noch ein paar Bilder aus.

tocotronic - ich möchte irgendetwas für dich sein
5.12.06 22:42


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